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Zustellungsrecht

Recht in Ausbildung und Praxis für den Gerichtsvollzieher

Zielgruppe: Ausbildungszentren (FH) der Justiz, Dozenten (m/w), Gerichte (AG/LG/OLG), Gerichtsvollzieher in Ausbildung und Praxis, Gerichtsvollzieher Quereinsteiger / Anwärter (m/w)

  • Rechtsstand: 01.10.2018
  • Auflage: 3
  • Seiten: 194
  • ISBN: 978-3-945157-60-2
  • Artikelnummer: 03-009

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Im deutschen Recht wird der Begriff „Zustellung“ als die Bekanntgabe eines Dokuments an einen Adressaten in einer bestimmten, gesetzlich vorgeschriebenen Form definiert. Allein diese kurze Begriffsbestimmung birgt viele Fallstricke und führt immer wieder zu Anwenderfragen in der Praxis.

Viele Gesetze verweisen bei der Zustellung vollständig oder zumindest teilweise auf die Vorschriften der Zivilprozessordnung. Die förmliche Bekanntgabe erlangt nicht nur die Bedeutung für die Einleitung, den Fortgang und die Beendigung eines Verfahrens, sondern ist als unabdingbare Voraussetzung der Zwangsvollstreckung im Justizalltag ständig präsent. Das Buch soll hiernach nicht nur Gerichtsvollzieher(bewerber), sondern auch andere Vollstreckorgane, wie Gerichte und Rechtsanwälte über das Zustellungsrecht informieren.

Wie bereits in den Vorauflagen wird die Unterscheidung zwischen der Zustellung von Amts wegen und der Zustellung auf Betreiben der Parteien mit allen Abläufen und Folgen in der Praxis verdeutlicht.

 

3. Auflage

In die vorliegende 3. Auflage wurden die jüngsten Änderungen der ZPO, des FamFG und die Anpassungen der GVGA und GVO eingearbeitet (wobei die Letzteren zeitgleich beim "Setzer" lagen- alles "druckfrisch" sozusagen).

Angelegt als Handbuch mit Arbeitsbeschreibung unter Verweis auf die einschlägigen Rechtsnormen kann und soll dieses keinen Kommentar ersetzen, jedoch eine klare und praxisorientierte Einführung in die Gesetzessystematik im großen Spannungsfeld der Zustellung geben. Spannend ist ebenso der gegenwärtige Umbruch der Arbeitsweise in der Justiz durch die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs. Nachdem dieser nun auch für die Gerichtsvollzieher zum 1. Januar 2018 eröffnet wurde, sind die Schnittstellen in diesem Buch zu finden.

Fündig wird der Leser obendrein durch ein Stichwortverzeichnis.

Autor(en) alphabetisch sortiert:

Tenner Sandra

Sandra Tenner
Diplom-Rechtspflegerin (FH)

Vita:

1992 bis 1995 Studium an der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung in Meißen, 1995 bis 1998 Rechtspflegerin beim Amtsgericht Plauen, 1998 bis 2000 Landgericht Zwickau (u.a. Haushalts- und Berichtswesen), 2001 bis 2002 Haushaltsreferat beim Oberlandesgericht Dresden (vorwiegend Bau und Beschaffung), 2002 bis 2003 stellvertretende Geschäftsleiterin beim Landgericht Zwickau, 2003 bis 2007 Geschäftsleiterin beim Amtsgericht Annaberg, derzeit Rechtspflegerin und stellvertretende Geschäftsleiterin beim Amtsgericht Auerbach, Lehrbeauftragte in Sachsen, Mitglied der Organisationsberatungsgruppe und Arbeitsgruppe Gerichtsvollzieher am Oberlandesgericht Dresden, seit 1998 nebenamtliche Lehrkraft an der Bayerischen (Justizschule) Justizakademie Pegnitz

zur Vita
Schultze Sven

Sven Schultze
Hauptgerichtsvollzieher

Vita:

Hauptgerichtsvollzieher beim Amtsgericht Freising, Gerichtsvollzieherausbildung 1996-1998, tätig in München bis Juni 2000, seitdem in Freising, seit Januar 2000 nebenamtliche Lehrkraft an der Bayerischen (Justizschule) Justizakademie Pegnitz in der Gerichtsvollzieherausbildung, sowie nebenamtliche Lehrkraft in der Justizwachtmeisterausbildung und in der Justizfachwirteausbildung. Seit September 2016 hauptamtlicher Ausbildungsleiter für die Gerichtsvollzieherbewerber bei dem Oberlandesgericht München.

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