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Strafverfahrensrecht

Recht in Ausbildung und Praxis bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften

Zielgruppe: Ausbildungszentren (FH) der Justiz, Dozenten (m/w), Gerichte (AG/LG/OLG), Gerichtsvollzieher Quereinsteiger / Anwärter (m/w), Justizfachangestellte (m/w) / Kostenbeamte/in, Justizfachwirte (m/w) in Ausbildung und Praxis, Rechtspfleger (Studierende m/w) / Praxis

  • Rechtsstand: 01.08.2019
  • Auflage: 25
  • Seiten: 254
  • ISBN: 978-3-945157-69-5
  • Artikel-Nr.: 01-010

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Das Strafverfahrensrecht umfasst alle gesetzlichen Regelungen hinsichtlich der Durchführung von Strafprozessen und ähnlichen Verfahren. Es gewährleistet einen fairen Ablauf von der Ermittlung der Tat bis zur abschließenden Entscheidung unter ständiger Berücksichtigung der Grundrechte insbesondere des Rechtsstaatsprinzips. Als Teilgebiet des öffentlichen Rechts steht es laufend im Fokus der politischen Diskussion und damit auch im Interesse der Medien. Seine Fortentwicklung ist rasant und es bedarf der stetigen Beobachtung durch den Anwender, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. 

Das Buch möchte einen verständlichen Überblick zu den Grundlagen des Strafprozessrechts in der staatsanwaltschaftlichen bzw. gerichtlichen Praxis geben. Es soll eine Brücke bilden zwischen rein theoretischen Lehrbüchern und bloßen Formularsammlungen aus der Praxis. Als Leser kommen neben Anwärtern für den Beruf des Justizfachwirts sowie Justizfachangestellten alle in Betracht, die sich in die abwechslungsreiche Materie bei der Staatsanwaltschaft oder beim Strafgericht einarbeiten wollen. Auch Studierende in Anfangssemestern der (Fach-)Hochschulen finden in dem Buch einen Leitfaden mit den wichtigsten Begriffen der StPO und den gängigen praktischen Abläufen. 

Mit der vorliegenden 25. Auflage kann das Buch ein kleines Jubiläum feiern. Erschien die Erstauflage von Josef Koller im Jahr 1979 noch mit überschaubaren rund 100 Seiten, so ist der Umfang im Lauf der Jahre kontinuierlich gewachsen.Die vorliegende Neuauflage bringt das Werk auf den Rechtsstand 1. Juli 2019. Das Strafprozessrecht kommt nicht zur Ruhe: Seit Erscheinen der Vorauflage im Juni 2018 sind erneut acht kleinere strafprozessuale Änderungsgesetze in Kraft getreten. Dies ist ungewöhnlich, zumal es im Vorjahr bereits 14 Änderungsgesetze zu berücksichtigen galt. Bedeutung für die hier zu erörternden Gebiete hat das Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Anwesenheit in der Verhandlung vom 17.12.2018 (BGBl. I S. 2571). Weitere Reformen sind in Planung, etwa ein Gesetz zur Neuregelung der notwendigen Verteidigung sowie ein Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren, zu denen jeweils zwischenzeitlich Regierungsentwürfe vom 12.6.2019 vorliegen. Demnächst bevor steht auch ein Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 im Strafverfahren sowie zur Anpassung datenschutzrechtlicher Bestimmungen an die Verordnung (EU) 2016/679 (BT-Drucks 19/4761 vom 1.10.2018). Größere Neuerungen werden sich schließlich mit der Umsetzung der „Eckpunkte zur Modernisierung des Strafverfahrens (BT-Drucks 19/10388 vom 23.5.2019) ergeben. Es gilt, die rasanten Entwicklungen weiterhin aufmerksam zu beobachten. Einige neue Schemata möchten das Buch bereits ab in dieser Auflage noch anschaulicher machen. 

Der IT-Teil stand bereits in der letzten Auflage im Fokus der Erneuerung: Die vollständige Neubearbeitung des IT-Teils von 2018 wurde weiter ergänzt, so dass ein aktueller und prägnanter Überblick über die wichtigen Verfahren bei den Staatsanwaltschaften und Strafgerichten zur Verfügung steht.

Zu den Autoren:

Rechtspflegedirektor Walter Kral von der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Starnberg ist seit vielen Jahren in der Aus- und Fortbildung sowie im Prüfungswesen des nichtrichterlichen Personals bei der bayerischen Justiz beschäftigt.Rechtspflegeinspektorin Petra Sendelbeck von der Staatsanwaltschaft Traunstein kennt das Berufsbild der Justizfachwirtin und der Rechtspflegerin gleichermaßen und verfügt über mehrjährige  Erfahrung im IT-Bereich.

 

Autor(en) alphabetisch sortiert:

Kral Walter

Walter Kral
Rechtspflegeoberrat

Vita:

1991 Rechtspflegerprüfung an der BFH Starnberg; 1993 – 1998 Ausbildungsleiter für die Anwärter des mittleren Justizdienstes in München; 1992, 1999 – 2001 und 2007 Rechtspfleger an den Amtsgerichten Fürstenfeldbruck, München und Starnberg; 2002 – 2006 und seit 2008 hauptamtlicher Lehrer an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern – Fachbereich Rechtspflege, in Starnberg; seit 1992 in der Aus- und Fortbildung sowie im Prüfungswesen des nichtrichterlichen Personals bei der bayerischen Justiz engagiert; seit 2015 nebenamtlicher Dozent am Fachbereich Finanzwesen und Referent bei der modularen Qualifizierung.

zur Vita
Sendelbeck Petra

Petra Sendelbeck
Diplom-Rechtspflegerin (FH)

Vita:

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